seit 1907 BESTATTERMEISTERBETRIEB
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Thanatopraxie/ Thanatologie - was ist das?

Totengott Anubis

Unter einer Thanatopraxie-Behandlung versteht man die Gesamtheit 

der Techniken, die zur Konservierung und der würdevollen Präsentation eines Verstorbenen einschließlich der körperlichen Behandlung angewandt werden.

Den Begriff Thanatopraxie gibt es seit dem Jahr 1968.

Man hat hier die Worte Thanatos - der Name des griechischen Totengottes und Praxis = Vorgehensweise zu einem Wort zusammengefügt.

 

Thanatopraxie und Thanatologie sind im Grunde das selbe. Als Stefan Helmus-Fohrmann sich für diese Zusatzausbildung entschied, gab es zwei Verbände, den VDT und den DIT, die das anboten. Beim VDT wurden Thanatologen ausgebildet, beim DIT die Thanatopraktiker. Stefan Helmus-Fohrmann hat sich damals für die Ausbildung des VDT entschieden, doch schlussendlich ist beides das selbe. Und mittlerweile bildet auch der VDT Thanatopraktiker aus. Aus diesem Grunde gibt es die zwei begriffe für ein und dasselbe.

 

 

Was möchte Thanatopraxie/ Thanatologie?

Sie dient in erster Linie der inneren und äußeren Desinfektion eines Verstorbenen. Doch anders als im alten Ägypten werden keine Mumien für die Ewigkeit präpariert. Der Verwesungsprozess wird lediglich einige Zeit verzögert und setzt danach ganz natürlich wieder ein.

 

Eine Aufbahrung und somit eine Abschiednahme wird durch eine Thanatopraktische Behandlung erheblich erleichtert. Man vermeidet auf diese Weise schlechte Gerüche und dass sich Verstorbene optisch rapide verändern.

 

Während des Lebens verhindern die natürlichen Abwehrkräfte des Menschen die Ausbreitung von Mikroorganismen, die sich nach seinem Tode jedoch vermehren und ohne Thanatopraktische Behandlungen Veränderungen bei einem Leichnam verursachen. Das führt dann zu den unangenehmen Begleiterscheinungen, die oftmals eine offene Aufbahrung bei ungünstigen Voraussetzungen unmöglich machen.

 

Durch die Injektion einer präservierenden Flüssigkeit in das Arteriensystem, die auch bakterientötend wirkt und ein antiseptisches Milieu schafft, erwirkt ein Thanatologe, dass diese Begleiterscheinungen gar nicht erst auftreten.

Es werden bei dieser modernen Behandlungsmethode keine inneren Organe entfernt oder noch weitergehende Veränderungen am Körper eines Verstorbenen vorgenommen.

Auch bei unfallentstellten Verstorben leistet ein Thanatopraktiker wertvolle Hilfe. Teil seines Studiums sind rekonstruktive Maßnahmen bei Unfalltoten. Mit seinen Kenntnissen ist es ihm möglich die schrecklichen Spuren eines Unfalls so zu mildern, dass eine Abschiednahme für seine Angehörigen möglich ist.

 

Gerade wenn junge Menschen so mitten aus dem Leben gerissen werden, hat es sich gezeigt, dass der Tod für die Familien erst dann wirklich begreifbar wurde, wenn sie die Möglichkeit der Abschiednahme tatsächlich und in vollem Umfang hatten.

Erst dann setzt eine echte Trauerbewältigung ein. 

Stefan Helmus-Fohrman 

ist bereits seit 1997 Thanatologe und Embalmer

Zu seiner Ausbildung gehörte auch die Fachrichtung:

Restaurativmaßnahmen bei Unfalltoten, ein Gebiet,

dass ihn von Anfang sehr interessierte. Wusste er doch schon damals wie wichtig es für Angehörige ist, nach einem dramatischen Tod doch noch von ihrem Verstorbenen Abschied nehmen zu können. 

Und durch diese Restaurativmaßnahmen ist genau das möglich.

Er absolvierte ein Studium in Deutschland und England,

das er im März 1997 in London vor der internationalen Prüfungskommission des BIE (British Institute of Embalmers) abschloss.

 

"Die Auseinandersetzung mit dem Tod – in der heutigen Gesellschaft weitestgehend verdrängt – wird durch den Anblick einer würdigen Aufbahrung leichter."

 

Immer häufiger finden Bestattungen in der heutigen Zeit nicht mehr innerhalb weniger Tage nach dem Tod eines Menschen statt. Zu weit sind mittlerweile, so manches Mal die räumlichen Entfernungen geworden.

Nicht immer ist es den Angehörigen möglich diese Distanzen kurzfristig zu überwinden. Der Termin einer Beisetzung kann sich so erheblich verschieben oder Überführungen über lange Distanzen nötig machen. 

Hier greifen dann vor allem die Kenntnisse und Fertigkeiten eines Thanatologen. Sie ermöglichen Terminplanungen für Beisetzungen, die den Wünschen der Angehörigen und Trauergästen entsprechen.

Zur Wahrung einer Tradition, Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen.

 

Durch die sogenannte präventive Behandlung des Verstorbenen, nach traditionellen und modernen Erkenntnissen, ist eine offene Aufbahrung ohne Beeinträchtigung und optische Veränderungen möglich.

Der Thanatologe ist ein wichtiger Wegbereiter für die Trauerarbeit.

Nicht jeder will oder muss einen Verstorbenen noch einmal sehen - doch für die, denen genau das ein Bedürfnis ist, ist die Abschiednahme ein unverzichtbarer Teil der Trauerbewältigung.

Tristan Helmus-Fohrmann

Deutschlands jüngster Thanatopraktiker

 

Bereits in ganz jungen Jahren verkündete Tristan Helmus-Fohrmann jedem,

der nach seinem Berufswunsch fragte, wenn er einmal groß sei, dass er Bestatter werden würde. Und so manches Mal haben die Nachfragenden deutlich gestutzt. Ist die normale Antwort aus Kindermund doch normalerweise ehr im Bereich des Feuerwehrmannes oder Lokführers angesiedelt.

 

Von diesem Wunsch ist er auch später nie abgerückt.

Bereits mit 14 Jahren hat er im elterlichen Betrieb mitgeholfen, Särge auszuschlagen

oder andere Arbeiten zu verrichten.

Mit 16 Jahren entschied er sich konsequent gegen die gymnasiale Oberstufe

und das obwohl sein Notendurchschnitt überdurchschnittlich gut gewesen ist.

"Für das, was ich vorhabe, brauche ich kein Abitur," verkündete er seinerzeit

und war auch nicht vom Gegenteil zu überzeugen. 

Er absolvierte die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft im elterlichen Betrieb

und zeichnete sich schon bald durch großes Einfühlungsvermögen im Umgang mit Angehörigen und ausgezeichnete Sachkenntnis aus.

 

Direkt im Anschluss an die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zur Bestattungsfachkraft begann er neben seiner Arbeit mit der Meisterschule zum Bestattungsmeister

und parallel dazu mit der Ausbildung zum Thanatopraktiker.

 

Einen Einblick in die Geheimnisse der Thanatopraxie konnte er bereits bei seinem Vater

Stefan Helmus-Fohrmann gewinnen. Verbriefte theoretische und praktische Kenntnisse erlangte er bei der Ausbildung zum Geprüften Thanatopraktiker am Deutschen Institut für Thanatopraxie des BDB.

Den praktischen Teil absolvierte er in Tschechien und England, weil dort fast 70% der Verstorbenen thanatopraktisch behandelt werden, deutlich mehr als in Deutschland üblich.

In vielen Ländern ist das Embalming, also der Austausch des Blutes durch eine

konservierende Flüssigkeit, sogar vorgeschrieben - vor allem bei Überführung

in diese Länder aus den Ländern heraus.

 

Das Haus Fohrmann bietet die thanatopraktische Dienstleistung auch Kollegen an, die Verstorbene überführen müssen und selbst nicht dafür ausgebildet sind.

 

Seit Samstag, 1. 12. 2012, nach erfolgreich bestandener Prüfung vor der Prüfungskommission der Handwerkskammer in Düsseldorf, ist er nun Deutschlands jüngster Thanatopraktiker. Wir sind sehr stolz, wie zielstrebig und konsequent er bis jetzt seinen Weg gegangen ist.

Leander Helmus Fohrmann

Thanatopraktiker & Embalmer, Bestattungsfachkraft

 

Wir sind ebenfalls sehr stolz, dass nun auch unser jüngster Sohn, nach erfolgreich bestandener Prüfung vor der Kommission der Handwerkskammer Düsseldorf, seit dem 20. Juni 2019 Thanatopraktiker und Embalmer ist. 

 

Auch er absolvierte seine Ausbildung zur Bestattungsfachkraft hier bei uns im elterlichen Betrieb und entschied sich dann 2018 ebenfalls, wie zuvor sein Vater und sein Bruder, für die zusätzliche Ausbildung zum Thanatopraktiker und Embalmer.

Die Möglichkeiten, die einem das Wissen und die Fertigkeiten eines Thanatopraktikers, zum Beispiel im Zusammenhang mit einer guten offenen Aufbahrung und bei rekonstruktiven Maßnahmen von Unfalltoten, faszinierten ihn schon weit im Vorfeld. 

 

Während sein Vater und sein Bruder mitlerweile überwiegend in den Bereichen der Beratungsgespräche und der Verwaltung und Organisation von Trauerfällen und Bestattungs-Vorsorgen tätig sind, hat Leander Helmus-Fohrmann sich sehr bewusst für den Bereich entschieden, der sich um die Überführungen und Versorgungen der Verstorbenen kümmert und für die Begleitung von Beisetzungen und Trauerfeiern.

 

Dass auch er die Ausbildung zum Thanatopraktier absolvierte, war für ihn von daher eine logische Konsequenz. Er weiß, wie ungeheuer wichtig für viele Menschen eine Abschiednahme von ihrem Versorbenen ist und schätzt es sehr, dass er das in der Regel auch möglich machen kann.

 

Gleich 3 Thanatopraktiker und Embalmer in einer Firma sind in Deutschland sehr ungewöhnlich, zeigt es aber im Bezug auf unser Haus deutlich, wie wichtig uns echte Qualifikationen und deren fachgerechte Anwendungen sind

Immer für Sie da

Rasche Bestattungen

Wir sind Tag und Nacht für Sie erreichbar,

auch an Sonn- und Feiertagen:

 

24-Stunden-Telefon: 

0208/ 47 06 46

 

Wichtige Dokumente im Trauerfalle

Folgende Dokumente werden

im Trauerfall benötigt:

 

  • Das Familienbuch

falls kein Familienbuch vorhanden ist:

- eine Heiratsurkunde mit Geburtseintrag

- eine Sterbeurkunde, wenn der Ehepartner bereits verstorben ist

- das Scheidungsurteil bei Geschiedenen

- die Geburtsurkunde bei Ledigen

  • Personalausweis
  • Rentenanpassungsbescheid 
  • oder die Renten-Nummer bzw. die Werks-Renten-Nummer
  • Unterlagen über Pensionen und/ oder betriebliche Altersversorgungen
  • Krankenkassenscheckkarte
  • Originale von Versicherungspolicen
  • Mitgliedsbücher von Sterbekassen und Nachbarschaftshilfen 
  • Erwerbsurkunde der Grabstelle, wenn vorhanden
  • beglaubigte Übersetzungen ausländischer Urkunden (z.B. der Heiratsurkunde und oder der Geburtsurkunde)

 

Wir kommen auch gerne

zu Ihnen

in Ihre vertraute Umgebung

oder besprechen alles

Erforderliche in unseren

freundlichen Räumlichkeiten.

Ganz wie es für Sie angenehmer 

ist! 

Sie erreichen uns jederzeit,

Tag und Nacht!

Links:

Wir sind langjähriges Mitglied im

Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.

Stefan Helmus-Fohrmann ist schon seit vielen Jahren Mitglied im British Institute of Embalmers

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