seit 1907 BESTATTERMEISTERBETRIEB
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Ein Mülheimer ist Deutschlands jüngster Thanatopraktiker

Tristan Helmus-Fohrmann

Unser Junior, Tristan Helmus-Fohrmann ist mit seinen 20 Jahren seit dem 1. Dezember 2012 Deutschlands jüngster Thanatopraktiker. Er trat damit in die Fußstapfen seines 

Vaters, der diese Spezialausbildung bereits vor vielen Jahren erfolgreich absolvierte und zusätzlich Mülheims erster von der Handwerkskammer geprüfter Bestattungsmeister ist.

Viele werden sich an dieser Stelle fragen, was ein Thanatopraktiker überhaupt macht. Wenn man es ganz kurz umschreiben möchte, dann handelt es sich dabei um die fachkundige Einbalsamierung Verstorbener, rekonstruktive Maßnahmen bei Unfalltoten und um die Fertigkeiten, einer bestmöglichen Aufbahrung Verstorbener unter besonders hygienischen Aspekten. 

Tristan Helmus-Fohrmann hat diese Ausbildung in den vergangen anderthalb Jahren parallel zu den Lehrgängen der Meisterschule in Münnerstadt und neben seiner normalen Arbeit, absolviert. Eine wirklich außergewöhnliche Leistung auf wir sehr stolz sind und die der WAZ auch einen großen Artikel wert war. Dieser Link bringt Sie zum Artikel der WAZ auf WAZ-Online.

Thanatopraxie/ Thanatologie - was ist das?

Unter einer Thanatopraxie-Behandlung versteht man die Gesamtheit der Techniken, die zur Konservierung und der würdevollen Präsentation eines Verstorbenen einschließlich der körperlichen Behandlung angewandt werden.

Den Begriff Thanatopraxie gibt es seit dem Jahr 1968.

Man hat hier die Worte Thanatos - der Name des griechischen Totengottes und Praxis = Vorgehensweise zu einem Wort zusammengefügt.

 

Thanatopraxie und Thanatologie sind im Grunde das selbe. Als Stefan Helmus-Fohrmann sich für diese Zusatzausbildung entschied, gab es zwei Verbände, den VDT und den DIT, die das anboten. Beim VDT wurden Thanatologen ausgebildet, beim DIT die Thanatopraktiker. Stefan Helmus-Fohrmann hat sich damals für die Ausbildung des VDT entschieden, doch schlussendlich ist beides das selbe. Und mittlerweile bildet auch der VDT Thanatopraktiker aus. Aus diesem Grunde gibt es die zwei begriffe für ein und dasselbe.

 

 

Was möchte Thanatopraxie/ Thanatologie?

Sie dient in erster Linie der inneren und äußeren Desinfektion eines Verstorbenen. Doch anders als im alten Ägypten werden keine Mumien für die Ewigkeit präpariert.

Der Verwesungsprozess wird lediglich einige Zeit verzögert und setzt danach ganz natürlich wieder ein.

 

Eine Aufbahrung und somit eine Abschiednahme wird durch eine Thanatopraktische Behandlung erheblich erleichtert. Man vermeidet auf diese Weise schlechte Gerüche und dass sich Verstorbene optisch rapide verändern.

 

Während des Lebens verhindern die natürlichen Abwehrkräfte des Menschen die Ausbreitung von Mikroorganismen, die sich nach seinem Tode jedoch vermehren und ohne Thanatopraktische Behandlungen Veränderungen bei einem Leichnam verursachen. Das führt dann zu den unangenehmen Begleiterscheinungen, die oftmals eine offene Aufbahrung bei ungünstigen Voraussetzungen unmöglich machen.

 

Durch die Injektion einer präservierenden Flüssigkeit in das Arteriensystem, die auch bakterientötend wirkt und ein antiseptisches Milieu schafft, erwirkt ein Thanatologe, dass diese Begleiterscheinungen gar nicht erst auftreten.

Es werden bei dieser modernen Behandlungsmethode keine inneren Organe entfernt oder noch weitergehende Veränderungen am Körper eines Verstorbenen vorgenommen.

Auch bei unfallentstellten Verstorben leistet ein Thanatopraktiker wertvolle Hilfe. Teil seines Studiums sind rekonstruktive Maßnahmen bei Unfalltoten. Mit seinen Kenntnissen ist es ihm möglich die schrecklichen Spuren eines Unfalls so zu mildern, dass eine Abschiednahme für seine Angehörigen möglich ist.

 

Gerade wenn junge Menschen so mitten aus dem Leben gerissen werden, hat es sich gezeigt, dass der Tod für die Familien erst dann wirklich begreifbar wurde, wenn sie die Möglichkeit der Abschiednahme tatsächlich und in vollem Umfang hatten. Erst dann setzt eine echte Trauerbewältigung ein. 

Totengott Anubis

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